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Amt Döbern Land
Forster Str. 8, 03159
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0, Fax: 035600/3687-15
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Spremberg 16 km
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Konjunkturprognose: Deutschland stürzt wieder in Rezession
Der Iran-Krieg belastet die deutsche Industrie merklich. Die Aufträge gehen bereits zurück. Die Inflation steigt.
Darum gehts
•
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert eine technische Rezession für April bis Oktober.
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Auslöser ist der Iran-Krieg, der die erhoffte Erholung gestoppt hat.
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Die Inflation steigt laut dem Institut in Deutschland dieses Jahr auf 2,9 Prozent.
Die Krise in der deutschen Wirtschaft findet kein Ende. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bläst die lang ersehnte Erholung ab.
Stattdessen sagen die Ökonominnen und Ökonomen voraus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung von April bis Oktober schrumpfen wird.
Deutschland rutscht damit in eine technische Rezession, wie die «Süddeutsche Zeitung» unter Bezug auf das DIW berichtet. Schon 2023 und 2024
schrumpfte die Wirtschaftsleistung des Landes. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 halbierte das Institut auf ein halbes Prozent.
Der Energiepreis-Schock infolge des Iran-Kriegs habe die Erholung gestoppt, bevor sie sich überhaupt festigen konnte. Die Autohersteller und
Maschinenbauer hätten für April bereits weniger Aufträge gemeldet. «Der Rückgang ist ein spürbarer Rückschlag und könnte ein Indiz sein, dass der Iran-
Krieg die deutsche Industrie merklich belastet», zitiert die Zeitung Sebastian Dullien, Direktor des Instituts für Makroökonomie.
Preise steigen
«Dass die Wirtschaft in diesem Jahr überhaupt noch wächst, ist allein der öffentlichen Hand zu verdanken», sagt DIW-
Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik. So hat die deutsche Regierung um Bundeskanzler Friedrich Merz die
Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur deutlich erhöht.
Wegen des teurer gewordenen Öls und Gases steigt die Inflation laut DIW dieses Jahr auf 2,9 Prozent und nächstes Jahr
auf drei Prozent. Die Folge: Den Menschen bleibt weniger Einkommen zur Verfügung. Zum Vergleich: In der Schweiz
lag die Inflation im Mai bei 0,6 Prozent.
Der Schock werde laut DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik nicht so gross wie nach Beginn des Ukraine-
Kriegs, als die Inflation teilweise über acht Prozent betrug. Deutschland habe seine Abhängigkeit von fossilen Importen
verringern können. Ausserdem könnten die Unternehmen durch die geringere Auslastung die Preiserhöhungen nicht
mehr so leicht an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergeben wie noch 2022.
Sollte der Iran-Krieg aber eskalieren, erwartet das DIW eine ähnlich hohe Inflation wie vor vier Jahren.