Hirtenmühle ist das ältiste Exponat
aus der Heimatstube ein
Bericht.
Heute möchte ich den
Gründer des Heimatvereines etwas näher vorstellen ein Tschernitzer der viele Hobby hat und sie auch in die Tat umsetzt.
Seine Leidenschaft begann in einem Kino als der Film "Wenn alle Menschen der Welt.." über die Leinwand flimmerte.
Das Filmprospekt hat er heute noch.
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Gründer
Tschernitz gehört zu den ältesten Orten im Spree-Neiße-Kreis (Ersterwähnung 1283). Urnenfunde belegen, daß auf dem Territorium schon in der Bronzezeit, 1000 Jahre vor Christus, Menschen lebten. Germanen, aus dem Norden Europas wanderten bis ins 1. Jahrhundert vor Christus in hiesiges Gebiet. Das Klima war wohl bedeutend feuchter und kühler als heute. In der Niederlausitz gab es große Moore, dichte Wälder und wasserreiche Flüsse. Die Germanen mußten das Acker- und Weideland, von dem sie lebten, mühsam der Natur abtrotzen.
375 nach Christus dann löste das Eindringen der Hunnen die Völkerwanderung aus. Um 600 bis 700 v. Christus wanderten in den nunmehr weitgehend verlassenen Raum slawische Stämme ein. Auf beiden Seiten der Neiße siedelte sich Volk der Selpoli an. Es gab hier genügend Gewässer, um Fischfang betreiben zu können, so auch das Föhrenfließ. Es bildet sich aus dem Zusammenfluß dreier Gräben, dem Grenz,- Ließ- und Parkgraben. Man sieht es dem Gewässer nicht an, daß es einmal auf knapp 8 km Länge vier Mühlen angetrieben hat, so auch die Hirtenmühle in Tschernitz. Längst gibt es diese Mühlen nicht mehr, sie haben aber entscheidend mit zur Entwicklung des Gebietes beigetragen.
Rittergut
Dorfgeschichte
Eichenwäldchen
