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Aus der Lausitzer Rundschau
Bericht vom 03.01.2005

Ein ganzes Sammelsurium an historischen Gegenständen, Dokumentationen und Fotos aus längst vergessenen Tschernitzer Zeiten hat seit wenigen Tagen ein neues Zuhause gefunden. Seit der Eröffnung der Tschernitzer Gemeindezentrums hat auch der hiesige Heimatverein ein eigenes Domizil.
,,Endlich können wir unsere gesammelten Gegenstände in der neuen Heimatstube einem größeren Publikum vorstellen", freuen sich Paul Wernitz und Marcus Robisch. Die zwei Tschernitzer
[Marcus Robisch (links) Paul Wernitz der Gründer]
gehören zu den sieben Mitgliedern des Heimatvereins, der vor nunmehr einem Jahr aus der Taufe gehoben wurde. Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich die ,,Tschernitzer Historiker" damit,Geschichtsträchtiges für die Nachwelt zu erhalten. Bisher haben die Exponate hier und da in mancher Ecke gelagert, doch mit der Schaffung der Heimatstube in der ehemaligen Tschernitzer Schule haben sie eine feste Bleibe gefunden. Jüngstes Vereinsmitglied ist Marcus Robisch mit 17 Jahren.
,,Paul Wernitz war mein Klassenlehrer, durch ihn fand ich Interesse an diesen historischen Gegenständen", erzählt Robisch. Ob es Sammelstücke aus der Hauswirtschaft, Schriftstücke oder Fotos sind, alles wird gewissenhaft geordnet, mit den entsprechenden Angaben dokumentiert und ausgestellt.
Noch ist der Verein mit dem Aufbau der Heimatstube beschäftigt, die aber bereits die Züge eines kleinen Museums angenommen hat. Neben einem gedeckten Tisch aus dem Jahre 1890 ist eine alte original erhaltene Urkunde aus dem Jahre 1762 über die damalige Hirtenmühle das älteste Exponat.Des Weiteren beherbergt die Tschernitzer Heimatstube auch eine Kopie der urkundlichen Ersterwähnung des Ortes aus dem Jahre 1253. Großen Wert legen die Vereinsmitglieder auch auf die Geschichte der hiesigen Glasindustrie. Wer noch über historische Gegenstände, Dokumente oder Fotos aus der Tschernitzer Vergangenheit verfügt, kann sich mit den Mitgliedern des Heimatvereins im Gemeindezentrum in Verbindung setzen. Vereins-vorsitzender Paul Wernitz und seine Mistreiter würden sich über neue Stücke für die Heimatstube sehr freuen.