Die Belebung des Eichenwäldchens in Tschernitz begann 1895 durch den Verkauf an eine Gastwirt. Die Anlage gehörte zum Rittergut. Das Wäldchen entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Reste der einstmaligen Größen sind noch heute vorhanden.
Im Jahre 1895 erfolgte eine größere Parzellierung des Rittergutes Tschernitz durch den damaligen Besitzer Franz Pippow. Dieser war von 1893 bis 1897 im Besitz des Tschernitzer Gutes.
Max Hirsch, Besitzer der alten Dorfschänke "Gaststätte zum Hirsch", kaufte Ende des 19. Jahrhunderts das Gebiet des Eichenwäldchens am nördlichen Rand von Tschernitz. Das Gebäude des Gasthofes war einstmals eine Scheune gewesen.
Max Hirsch plante, im Wäldchen einen Festplatz zu errichten, da Tschernitz zu dieser Zeit noch keinen besaß. Er ließ wildgewachsenes Gestrüpp entfernen und Kieswege anlegen.
Erster Höhepunkt auf diesem Gelände war 1896 die Fahnenweihe des Männergesangsvereins "Einigkeit". Doch schon ein Jahr später verkaufte Max Hirsch den Gasthof an den Bauern Christian Noack aus Groß Kölzig. Dieser ließ 1898 den heutige noch existierenden Saal anbauen. Etwa ab Mai 1899 begann die Nutzung des Saales ( zum Saal). Maskenbälle, Kirmesfeiern und Fastnachtsbälle wurden organisiert, ebenso Gesangs- und Instrumentalkonzerte.
Bild vom Sängerverein 80.Jahre von 1956
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