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Dorfgeschichte von Tschernitz


Ein Auszug aus dem Buche des Pfarrers Hermann Vetter in Eichwege, 1905 , --Aus vergangenen Tagen--
Der Ortsname ist in alten Urkunden auch Zernischke, Tschirnick oder Zernitz heißt geschrieben und stammt sicherlich aus dem Wendischen Zernitz heißt das Wendendorf. Andere leiten es ebenso wie Zschorno von Zarny ab = schwarz, wegen des dunklen Ackerbodens.
Tschernitz gehörte ursprünglich zu Schlesien, unter das Fürstentum Sagan, im Priebusschen; wie Kromlau, Jämlitz, Horlitza, Lieskau und Bloischdorf. Weil Tschernitz von Sagan in der Luftlinie etwa 7 Meilen entfernt ( etwa 50 km westlich) wie auf einer Halbinsel in der Niederlausitz liegt, wurde es 1817 in Bezug auf die allgemeine Landes- und Polizeiverwaltung sowie auf ständische Verhältnisse dem Särauer Landkreis zugeteilt.
Die Tschernitz nächstgelegene Stadt war Triebel, östlich der Neiße. Seit 1360 führte die sogenannte Salzstraße von Sorau nach Spremberg über Triebel, Jerischke und Dubraucke (jetzt Eichwege). Der letztgenannte Ort ist der benachbarte nördlich von Tschernitz.
Erst viel später gehörte diese Gegend zum Landkreis Spremberg.
Ab 1990 zum Landkreis Spree-Neiße.