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Lübben: Leiche in der Spree gefunden
 Lübben Der Polizei wurde am Mittwochnachmittag gemeldet, dass in einem Altarm der Hauptspree nahe dem Lübbener Ortsteil Hartmannsdorf ein Leichnam gefunden wurde. Mithilfe der Feuerwehr wurde der unbekannte Mann geborgen und eine erste Leichenschau durch einen Arzt und die Kriminalpolizei durchgeführt. Bislang steht die Identität und Herkunft des Toten nicht fest, sodass der Leichnam nun in der Rechtsmedizin untersucht wird. Es soll sich um einen älteren Mann handeln. Es ist völlig unklar, ob es sich um ein tragisches Unglück oder ein Verbrechen handelt. Die Ermittlungen laufen. Auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Süd mit, dass es noch keine neuen Erkenntnisse gibt.
Rauschgifthund legt Flugverkehr lahm und wird erschossen Auckland. Auf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland ist ein streunender Hund erschossen worden, der mehrere Stunden lang den Verkehr lahmgelegt hatte. Der Hund namens Grizz war eigentlich für Rauschgiftkontrollen im Einsatz, riss sich aber los und rannte dann auf der Startbahn umher. Alle Versuche, ihn einzufangen, blieben ohne Erfolg. Schließlich wusste sich der Sicherheitsdienst nur noch dadurch zu helfen, dass man das erst zehn Monate alte Tier erschoss. Ein Sprecher des Sicherheitsdienstes, Mike Richards, sagte: „Wir haben alles versucht: Fressen, Spielzeug, andere Hunde. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran.” Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest. Der tödliche Schuss sei nach drei Stunden die letzte Rettung gewesen. Auf die Frage, warum der Hund nicht einfach betäubt worden sei, hieß es, auf dem Flughafen habe es keine Betäubungsgewehre gegeben.
Polizist erschießt Ehefrau, Hund und sich selbst
Ein Polizist erschießt seine Ehefrau, den gemeinsamen Hund und sich selbst. Ein Kollege des Mannes findet die Leichen. Für die Freiburger Polizei ist es das zweite tödliche Familiendrama in  kurzer Zeit.   Emmendingen.   Ein Polizist hat in Emmendingen bei Freiburg seine Ehefrau, den Hund und dann sich selbst erschossen. Die Tat geschah im Haus des Ehepaares, wie eine Polizeisprecherin sagte. Keiner der  Nachbarn hatte die Schüsse bemerkt.  Ein Kollege des Polizisten wollte am Donnerstag nach dem Rechten sehen und sah durch die Fensterscheibe den Mann leblos auf dem Boden liegen. Die Feuerwehr brach daraufhin die Tür des  Hauses auf. Dort lagen die Leichen des 58-Jährigen und seiner 42-jähriger Ehefrau. Auch der Hund des Paares lag tot im Haus.  Es ist eine ungewöhnliche Situation: Der Tatort, an dem die Beamten Spuren sichern müssen, ist das Haus ihres Kollegen. Der 58-Jährige arbeitete nach dpa-Informationen in einem Polizeirevier  der Region, gehörte der Schutzpolizei an. Eine Schusswaffe befand sich neben den Leichen, bestätigten die Ermittler am Tag nach der Tat. Dabei handele es sich um die Dienstwaffe des  Polizisten. Sie sei die Tatwaffe.  Die genauen Hintergründe seien noch unklar, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Tatablauf spreche jedoch für eine Beziehungstat. Einen Abschiedsbrief fand die Polizei nicht. Auch Zeugen  gibt es nicht.  Polizisten ist es den Angaben zufolge erlaubt, ihre Dienstwaffen mit nach Hause zu nehmen, wenn sie dort sicher aufbewahrt werden. Sonst werden sie meist in der Dienststelle im gesicherten  Panzerschrank aufbewahrt. Der Polizist, der den grausigen Fund machte, war mit seinem Kollegen verabredet. Als dieser sich nicht meldete, fuhr er zum Haus des Paares.  Sollten sich die bisherigen Ermittlungsergebnisse bestätigen, werde der Fall zu den Akten gelegt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Da der Tatverdächtige tot sei, könne es kein  Strafverfahren geben. Dies sei in Fällen von sogenanntem erweiterten Suizid üblich. Hinweise, dass noch andere Menschen beteiligt waren, gebe es nicht.  Für die Freiburger Polizei ist es das zweite tödliche Familiendrama innerhalb von rund einer Woche. Ende vergangener Woche hatte in Freiburg ein 51 Jahre alter Mann seine 50-jährige  Lebenpartnerin mit einem Hammer erschlagen und sich dann mit Medikamenten selbst getötet. Die Tat ereignete sich im Haus des Paares. Nachbarn waren zwei Tage später aufmerksam  geworden, weil die Hunde des Paares gebellt hatten. Die Polizei fand daraufhin die beiden Leichen.  Der zeitliche Zusammenhang beider Familiendramen in der Region könne Zufall sein, sagt Dietrich Oberwittler, Professor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht  in Freiburg. Er arbeitet derzeit an einer Studie über Fälle erweiterten Suizids. Hierfür wertet er deutschlandweit Fälle von 1996 bis 2005 aus.  Jedes Jahr gebe es bundesweit 70 bis 100 derartige Fälle, sagt Oberwittler. Spontane Taten seien selten, der Täter handele meist überlegt und habe die Tat lange geplant. „Es handelt sich meist um  sehr komplexe und längere Vorgeschichten.” In der Regel stauten sich Beziehungs- oder andere Probleme über Jahre, meist seien diese Schwierigkeiten vielschichtig. Dann reiche oft ein kleiner  Anlass, damit es zu Gewalt komme.  Pressemitteilung 
Studie: Klima formte Menschennasen mit Rund, stupsig oder schmal: Nasen sind so vielfältig wie die Menschen, deren Gesicht sie prägen. Auch das Klima spielte bei ihrer Ausprägung eine gewisse Rolle, sagen Forscher. tate College. Welche Form und Größe menschliche Nasen in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt haben, hängt einer neuen Studie zufolge auch vom lokalen Klima ab. So seien Nasenlöcher in warmen, feuchten Umgebungen häufig breiter, in kühlem, trockenem Klima hingegen oft schmaler. Dasschreibt ein internationales Forscherteam unter Federführung der Pennsylvania State University (State College/US-Staat Pennsylvania) in „Plos Genetics”. Das Anthropologenteam verglich anhand von 3D-Aufnahmen verschiedene Nasenmaße bei 467 Menschen mit Vorfahren aus Nordeuropa, Westafrika, Süd- und Ostasien. Diese Berücksichtigung von Weichteilen der Nase sei neu, betont die Paläoanthropologin Katerina Harvati (Universität Tübingen), die sich ebenfalls mit der Evolution von Gesichtsformen befasst. Auf Basis von Knochenausmessungen sei der Zusammenhang von Nasenformen und Umgebungsklima bereits öfter untersucht worden. Auch in der Neandertalerforschung sei die Hypothese verbreitet, ergänzt Ottmar Kullmer vom Forschungsinstitut Senckenberg. Die meisten Unterschiede der weltweiten Nasenformen gingen auf völlig zufällige Veränderungen im Genpool zurück, die sogenannten Gendrift, schreibt das Team um Arslan Zaidi in seinem Artikel. Bei der Weite der Nasenlöcher und der Breite der Nasenbasis stellten die Forscher jedoch fest, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Populationen größer waren als durch Gendrift allein erklärbar. Vielmehr habe dort über lange Zeit hinweg eine Anpassung an örtliche Lebensbedingungen stattgefunden, sagen die Forscher. Ihre Erklärung für das Phänomen: In schmalen Nasenlöchern wird kalte, trockene Luft effektiver erwärmt und durch die Schleimhäute besser angefeuchtet, bevor sie in die Lungen gelangt. „Eine wichtige Funktion der Nase und der Nasenhöhle ist es, die eingeatmete Luft aufzubereiten, bevor sie den unteren Atemtrakt erreicht”, beschreibt Ko-Autor Mark Shriver. Diese Eigenschaft sei in Gegenden mit trockenem und kühlem Klima wahrscheinlich essenziell gewesen und habe Überlebensvorteile verschafft. Allerdings gebe es für die Entwicklung bestimmter Nasenformen in einer Population viele weitere Gründe, etwa die Wahl des dort als attraktiv empfundenen Sexualpartners, schreiben die Wissenschaftler. Auf lange Sicht gebe es beispielsweise mehr Menschen mit großen Nasen, wenn diese dem lokalen Schönheitsideal entsprächen - oder eben umgekehrt. Den Forschern zufolge sei es sinnvoll, die Form der Nasen und Nasenhöhlen auch mit Blick auf deren mögliche Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen weiter zu untersuchen. „Vor allem, weil wir immer mehr Teil einer globalen Gemeinschaft werden und in neue Klimazonen ziehen”, ergänzt Zaidi. Diese Frage werde in der Studie nicht untersucht, sagt die Tübinger Expertin Harvati. Allerdings gebe es diverse Beispiele dafür, wie die Lebensumgebung Körpermerkmale des Menschen präge. „Ein einfaches Beispiel ist die erhöhte Gefahr für Hautkrebs bei Menschen mit heller Haut, wenn sie hoher UV-Strahlung ausgesetzt sind.” Umgekehrt litten dunkel pigmentierte Menschen in Gegenden mit schwacher Sonneneinstrahlung häufiger an Rachitis, weil sie weniger Vitamin D produzierten. Auch die Proportionen des Körpers seien durchaus evolutionär an die Umweltumgebungen angepasst und beispielsweise kompakter, wenn Wärmeverlust vermieden werden solle. „Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass Menschen kulturelle Wesen sind und nicht auf biologische Adaption beschränkt”, sagt Harvati. Die Frage zu stellen, warum wir Menschen aussehen, wie wir aussehen, und wie sich bestimmte Merkmale aufgrund von Umweltbedingungen entwickelt haben, sei natürlich und wichtig, betont die Forscherin. „Am wichtigsten daran ist meiner Meinung nach, dass es verhindert, solchen Merkmalen soziale Werte zuzuordnen, und so das Verständnis für unsere gemeinsame Menschlichkeit fördert - ganz egal, wie wir aussehen.” Ähnlich sieht es Urmenschen-Forscher Kullmer: „Dies kann einen sehr positiven Effekt auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Diversität haben”. Studie in PLOS Genetics
©2016 Henry Aurich