Tschernitz-Wolfshain
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Spree-Radweg
Länge: ca.420 Km Bundesland: Brandenburg, Sachsen Wegweisung: durchgängig einheitliches Logo, geschlängelter Spreeverlauf mit Brandenburger Tor und grüner Mittelgebirgslandschaft auf weißem Grund kombinierbar mit: Gurken-Radweg, Radfernweg Berlin- Kopenhagen, Berliner Mauer-Radweg, Europa-Radweg R1, Radweg Berlin-Usedom, Tour Brandenburg Streckenverlauf: Kottmar - Neugersdorf - Ebersbach - Bautzen - Niedergurig - Boxberg - Spreewitz - Spremberg - Cottbus - Peitz - Burg - Lübbenau - Lübben - Schlepzig - Alt-Schadow - Werder - Trebatsch - Beeskow - Fürstenwalde - Erkner - Köpenick - Berlin
Die Befahrbarkeit entlang der Spree ist gut. Der Untergrund wechselt ständig zwischen überwiegend befestigten Wegen, Kopfsteinpflaster, Betonplatten und sehr gut ausgebauten Fahrradwegen. Selten verläuft der Spree- Radweg auf Straßen mit höherem Verkehrsaufkommen. Auf den ersten Kilometern bis nach Bautzen müssen einige kräftige Steigungen bewältigt werden. Auf dem Rest der Strecke gibt es nur geringe Steigungen und erfreulich wenig Verkehr. Von Erkner nach Berlin nimmt das Verkehrsaufkommen zu. Der Spreeradweg führt durch Wald, einsame Teich- und Auelandschaften, Mittelgebirgslandschaft, Heide, Seen, weite Ebenen, sorbisches Brauchtum, und kleine reizvolle Städte. Die Spree entspringt aus drei Quellen. Am Kottmar (583 m ü NN) - hier beginnt die Tour - entspringt die höchstgelegene der drei Spreequellen. Hier hat man mit etwas Glück Sicht auf das Iser- und Riesengebirge. Die Gegend um den Kottmarwald ist sehr hügelig und waldreich. In Neugersdorf entspringt die ergiebigste und in Ebersbach die dritte Spreequelle. Ebersbach bietet einen schönen neu angelegten Stadtpark mit Bäumen und einer großen Spielwiese mit Wasserspielplatz. Bis Bautzen (kulturelles Zentrum der Sorben) radeln Sie durch das waldreiche Bergland der Oberlausitz - das Umgebindeland. Sorbische Handwerkskunst und die sorbische Sprache sind hier überall lebendig. Schöne Barockkirchen und Umgebindehäuser (1- 2geschossige Bauernhäuser mit eingefügten Blockstuben) sollten Sie sich näher anschauen. Weiter geht es durch die Oberlausitzer Teichlandschaft mit viel Wald und Wasser. Hier radelt man durch flaches Land, die größten Steigungen hat der Radler nun bewältigt. Von Spremberg (historische Altstadt) aus führt ein gut ausgebauter Radweg direkt an der Spree zur Talsperre Spremberg. Entlang des großen Stausees verzaubern weiße Sandstrände, Heide und herrliche Wälder den Radreisenden. Nächster Höhepunkt ist die Gartenstadt Cottbus. Nachdem Sie die Peitzer Teichlandschaft durchfahren haben wartet nun der traumhafte Spreewald auf Sie. In dieser einzigartigen Kulturlandschaft bietet sich zur Abwechslung eine kleine Bootsfahrt an. In jedem Ort werden hier Boote vermietet oder aber auch Bootsfahrten angeboten. Kulturinteressierte sollten sich das Schloss und das Spreewaldmuseum in Lübbenau nicht entgehen lassen. Bevor Berlin erreicht wird geht es noch durch zahlreiche Parks und den Köpenicker Forst entlang des Müggelsees. Durch Köpenick und an der malerischen Abteiinsel vorbei ist nun Berlin erreicht. Das eine Weltstadt wie Berlin für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, muss hier nicht extra erwähnt werden.
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Hitlers Geburtshaus in Braunau: Nutzung oder Abriss? BRAUNAU"Jimach Schemo" –möge sein Name ausgelöscht sein. Einer der schlimmsten Flüche im Hebräischen gilt Adolf Hitler (1889- 1945). Das Geburtshaus des Diktators, der in seinem Rassenwahn sechs Millionen Juden ermorden ließ, könnte nun ein Beispiel für die zumindest vordergründige Erfüllung dieses Wunsches liefern. Denn die Immobilie im österreichischen Braunau am Inn wird nach langem Gezänk enteignet –und damit wäre auch ein Abriss denkbar. Im Oktober will das Parlament den Enteignungs-Beschluss der Regierung absegnen. Damit ist die Debatte um die Nachnutzung des Gebäudes in der 16 700-Einwohner-Stadt an der österreichisch-deutschen Grenze vollends eröffnet. Eine Art "Weisen- Rat" von zwölf Mitgliedern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft soll bald Vorschläge vorlegen. Das Innenministerium geht davon aus, dass bis Ende 2016 der Kurs für Nutzung oder Abriss klar ist. "Die Vorschläge werden erst nach getaner Arbeit veröffentlicht", sagt ein Sprecher. Auch die Namen der Mitglieder der Kommission werden nicht offensiv kommuniziert. Zu ihnen gehören aber der Wiener Historiker Oliver Rathkolb und der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch. Inzwischen haben sich – mit jeweils achtbaren Gründen – das Abriss- und das Nicht-Abriss-Lager geformt. Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat den Abriss gefordert. "Mein Vorschlag liegt klar auf der Hand. Abriss und ein neues Statement. Was immer man dort bauen möchte. Eine Erinnerungsstätte mit Sicherheit nicht", sagte Sobotka. Für eine völlige Entpolitisierung des Ortes, an dem Hitler sein erstes Lebensjahr verbracht hat, ist der Leiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands, Gerhard Baumgartner. "Wir müssen dort etwas hinstellen, vor dem sich niemand wirklich fotografieren lassen will – einen Supermarkt, einen Humana-Markt, ein Feuerwehrhaus", plädierte auch er im Radiosender Ö1 mit Blick auf die Neonazi-Szene für einen Abriss.
Das Geburtshaus von Adolf Hitler. Im Vordergrund ein Mahnmal, das aus einem Stein aus dem KZ Mauthausen besteht. Bild:dpa
Biologe nimmt Verhalten der Lausitzer Wölfe ins Visier
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