Tschernitz-Wolfshain
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Pückler Park Föhrenfliess Ei perle i vest
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Radfahren in der Niederlausitz
Impressum
Im sonnigen der Lausitz entdecken Sie die einzigartige Natur- und Kultur-Landschaft des Biosphärenreservates. Unzählige Sagen und Mythen ranken sich um das weitverzweigte System der Fließe und seine Bewohner. Uralte Erlenwälder, lichte Wiesen und verlassene Seen bilden die romantische Kulisse für einen erlebnisreichen Radurlaub. Die historische Altstadt der Grünen Stadt Cottbus, die Pückler- Pyramiden, die Leinölmühle in Straupitz, die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben oder das Freilandmuseum und das Gurkenmuseum in Lehde laden zu einem Besuch ein. Wohin die Radler auch schauen, fallen ihnen Belege des intensiven Braunkohlebergbau ins Auge. Das sind noch aktive Abbaufelder mit riesigen Baggern. Aussichtspunkte an den drei aktiven Tagebauen geben den Blick frei auf imposante Weite und turmhohe Maschinen. Sollte Ihnen die Aussicht aus der Ferne nicht genügen, können Sie zu Erlebnistouren bis hinunter zur Kohle aufbrechen. Frühere Arbeitswelten, Technikgeschichte und der tägliche Weg der Bergmänner kann auf der Bergbautour vielerorts hautnah erlebt werden: Wie die gewonnene Kohle verarbeitet wurde, zeigt unter anderem die Energiefabrik Knappenrode. Dreimal am Tag heißt es hier ohrenbetäubend Schichtbeginn. Auch die größte technische Anlage der Welt ist zu bewundern, das Besucherbergwerk F60. Zwischen Himmel und Erde auf dem "liegenden Eiffelturm" der Lausitz können Sie bei geführten Rundgängen in bis zu 80 Metern Höhe die Landschaft entdecken. Dröhnte früher ein Dieselmotor im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus, können Sie heute zeitgenössische Kunst im technischen Ambiente genießen. Bei einem Besuch im Erlebnis-Kraftwerk Plessa können Radler unter anderem die beeindruckende Schaltzentrale besichtigen. In Lauchhammer, wo neben Kohle und Schwermaschinenbau auch der Kunstguss zur Industriegeschichte der Stadt gehört, bieten die Biotürme der einstigen Großkokerei als Industriedenkmal mit zwei Aussichtskanzeln außergewöhnliche Perspektiven. Im Archiv verschwundener Orte wird die Geschichte jener Orte der Lausitz dokumentiert, die den Tagebauen weichen mussten. Die Befahrbarkeit entlang der Spree ist gut. Der Untergrund wechselt ständig zwischen überwiegend befestigten Wegen, Kopfsteinpflaster, Betonplatten und sehr gut ausgebauten Fahrradwegen.
Spree-Radweg
Länge: ca.420 Km Bundesland: Brandenburg, Sachsen Wegweisung: durchgängig einheitliches Logo, geschlängelter Spreeverlauf mit Brandenburger Tor und grüner Mittelgebirgslandschaft auf weißem Grund kombinierbar mit: Gurken-Radweg, Radfernweg Berlin- Kopenhagen, Berliner Mauer-Radweg, Europa-Radweg R1, Radweg Berlin-Usedom, Tour Brandenburg Streckenverlauf: Kottmar - Neugersdorf - Ebersbach - Bautzen - Niedergurig - Boxberg - Spreewitz - Spremberg - Cottbus - Peitz - Burg - Lübbenau - Lübben - Schlepzig - Alt-Schadow - Werder - Trebatsch - Beeskow - Fürstenwalde - Erkner - Köpenick - Berlin
Die Befahrbarkeit entlang der Spree ist gut. Der Untergrund wechselt ständig zwischen überwiegend befestigten Wegen, Kopfsteinpflaster, Betonplatten und sehr gut ausgebauten Fahrradwegen. Selten verläuft der Spree- Radweg auf Straßen mit höherem Verkehrsaufkommen. Auf den ersten Kilometern bis nach Bautzen müssen einige kräftige Steigungen bewältigt werden. Auf dem Rest der Strecke gibt es nur geringe Steigungen und erfreulich wenig Verkehr. Von Erkner nach Berlin nimmt das Verkehrsaufkommen zu. Der Spreeradweg führt durch Wald, einsame Teich- und Auelandschaften, Mittelgebirgslandschaft, Heide, Seen, weite Ebenen, sorbisches Brauchtum, und kleine reizvolle Städte. Die Spree entspringt aus drei Quellen. Am Kottmar (583 m ü NN) - hier beginnt die Tour - entspringt die höchstgelegene der drei Spreequellen. Hier hat man mit etwas Glück Sicht auf das Iser- und Riesengebirge. Die Gegend um den Kottmarwald ist sehr hügelig und waldreich. In Neugersdorf entspringt die ergiebigste und in Ebersbach die dritte Spreequelle. Ebersbach bietet einen schönen neu angelegten Stadtpark mit Bäumen und einer großen Spielwiese mit Wasserspielplatz. Bis Bautzen (kulturelles Zentrum der Sorben) radeln Sie durch das waldreiche Bergland der Oberlausitz - das Umgebindeland. Sorbische Handwerkskunst und die sorbische Sprache sind hier überall lebendig. Schöne Barockkirchen und Umgebindehäuser (1- 2geschossige Bauernhäuser mit eingefügten Blockstuben) sollten Sie sich näher anschauen. Weiter geht es durch die Oberlausitzer Teichlandschaft mit viel Wald und Wasser. Hier radelt man durch flaches Land, die größten Steigungen hat der Radler nun bewältigt. Von Spremberg (historische Altstadt) aus führt ein gut ausgebauter Radweg direkt an der Spree zur Talsperre Spremberg. Entlang des großen Stausees verzaubern weiße Sandstrände, Heide und herrliche Wälder den Radreisenden. Nächster Höhepunkt ist die Gartenstadt Cottbus. Nachdem Sie die Peitzer Teichlandschaft durchfahren haben wartet nun der traumhafte Spreewald auf Sie. In dieser einzigartigen Kulturlandschaft bietet sich zur Abwechslung eine kleine Bootsfahrt an. In jedem Ort werden hier Boote vermietet oder aber auch Bootsfahrten angeboten. Kulturinteressierte sollten sich das Schloss und das Spreewaldmuseum in Lübbenau nicht entgehen lassen. Bevor Berlin erreicht wird geht es noch durch zahlreiche Parks und den Köpenicker Forst entlang des Müggelsees. Durch Köpenick und an der malerischen Abteiinsel vorbei ist nun Berlin erreicht. Das eine Weltstadt wie Berlin für jeden Geschmack etwas zu bieten hat, muss hier nicht extra erwähnt werden.
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